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FAQ - Häufige Fragen
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Was Sie schon immer wissen wollten über:
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Hier haben wir Ihnen einige aktuelle Themen zusammengefasst. Falls Sie weitere Fragen haben, dass nehmen Sie einfach mit Edora Kontakt auf! Weitere Informationen finden Sie unter "Verbracher-Informationen"
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Schimmelpilzgifte im Paprika
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In Ungarn und Österreich sind 2006 Proben von Paprika gefunden worden, die einen erhöhten Gehalt am Schimmelpilzgift Aflatoxin B1 enthielten. Daraufhin hat Ungarn die EU Partnerländer vor möglicherweise belastetem Paprikapulver gewarnt. Wie der Gewürzverband mitteilt, scheinen einige Paprikamühlen in Ungarn den hochwertigen, teuren einheimischen Paprika mit billigen Qualitäten aus Marokko, Spanien oder Südamerika gemischt und somit verfälscht zu haben. Hieraus resultiere anscheinend die aktuelle Aflatoxinbelastung.
Seit über 15 Jahren wurden im EDORA Paprika aus Ungarn keine Aflatoxine mehr nachgewiesen. Dies bestätigen auch alle aktuellen Analysen. Bei Edora wird jede Eingangs-Charge kontrolliert. Für Ihre Sicherheit!
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Pestizide in Gewürzen und Kräutern
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Auch hier legt Edora strenge Maßstäbe an die Rohwaren an: 99% der eingesetzten Waren sind absolut frei von Pestiziden (Werte unter der Nachweisgrenze). In einigen wenigen Partien sind Spuren von Pestiziden nachweisbar, jedoch nur in geringen Konzentrationen. Hierbei umfasst der Prüfumfang mehr als 150 verschiedene Pestizide.
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Schimmelpilzgift Ochratoxin A (OTA)
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Wir erhalten vom EU-Schnellwarnsystem vermehrt Meldungen, die vor zu hohen Ochratoxin-Konzentrationen in Paprika, vor allem aus Südamerika und Spanien, warnen. Für Ochratoxin, wie Aflatoxin ein Schimmelpilzgift (Mykotoxin), gibt es jedoch noch keinen Grenzwert. Edora hat vorsorglich jedoch einen Wert von 5µg/kg für seine Rohwaren festgelegt. (Momentan ist ein zukünftiger Grenzwert von 50µg/kg im Gespräch!) Somit liegt Edora - wie bei allen anderen Kontaminanten - deutlich unter den gesetzlichen Vorgaben. In den meisten Partien Pfeffer und Paprika ist der OTA-Wert gar unter der Nachweisgrenze.
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Salz-Gehalt
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"Geschmack auch ohne viel Salz" ist das Motto von EDORA. Deshalb gibt es viele salzfreie Mischungen oder mit Mischungen mit deutlich geringerem Salzgehalt.
Gewürzsalze haben über 40% Kochsalzgehalt, bei vielen Marken ist der Gehalt um einiges höher, da Salz auch eine extrem billige Zutat ist. Gewürzsalze erkennt man meist an dem Artikelzusatz "Gewürzsalz" oder direkt in der Artikelbezeichnung (Kräutersalz, Selleriesalz).
Gewürzzubereitungen müssen mindestens 60% Gewürze beinhalten. Somit ist der maximale Salzgehalt bei 40%. Andere Zutaten können bei Gewürzzubereitungen auch Geschmacksverstärker oder Würzmittel und Aromen sein. Dies muss aber immer im Zutatenverzeichnis genannt werden. EDORA gibt auch immer - falls enthalten - freiwillig zur Verbraucher-Information den Salzgehalt an.
Gewürzmischungen hingegen bestehen ausschließlich aus Gewürzen und Kräutern. Sie dürfen keine weiteren Zutaten enthalten. Einzige Ausnahme hierbei ist Curry, welches auch Stärke und Salz (bis zu 5%) enthalten kann. Alle 4 EDORA Currymischungen sind natürlich salzfrei. Guter Geschmack braucht eben nicht viel Salz.
EDORA verwendet seit Mrz. 2003 übrigens auf Kundenwunsch statt jodiertem Siedespeisesalz ausschließlich Meersalz (z.B. im Kräutersalz) und Ursalz (unbehandeltes Steinsalz)!
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Allergene
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Kritische Allergene sind Laktose (Milchzucher) und Gluten (Weizenkleber), die zwar keine Gewürze sind, jedoch in Gewürzzubereitungen und Gewürzsalzen vorkommen könnten. EDORA setzt prinzipiell keine Laktose ein, somit enthalten alle EDORA-Produkte* k e i n e Laktose. Weizenmehl (und somit Gluten) ist rezeptbedingt ausschließlich in in den Artikeln Panierfix und Bäckerweckmehl enthalten . (* Ausnahme: Fremdprodukt "Fleischzartmacher").
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Geschmacksverstärker Glutamat
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EDORA setzt in nur ganz wenigen Gewürzzubereitungen (z. B. China Gewürzzubereitung nach Dayong-Zhangjiajie-Art, Goldmix Feinwürzer) den Geschmacksverstärker Mononatriumglutamat ein. Selbstverständlich ist dies auch im Zutatenverzeichnis deklariert. Übrigens: Auch Lebensmittel wie Tomaten, Parmesankäse oder Hefebrühe enthalten natürlicherweise Glutamat.
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Cumarin im Zimt
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... zum Thema "Cumarin im Zimt"
Fakt ist: Cumarin kann als Einzelsubstanz bei einer bestimmten Personengruppe zu kurzfristigen Leberschädigung führen, die nach Absetzten des Medikamentes wieder verschwindet. Der Leberschaden ist somit reversibel und tritt nur bei einigen Menschen auf. Die Wirkung von Zimt als Gewürz mit vielen Einzelbestandteile ist jedoch nicht belegt. In 3000 Jahren, in denen dieses Gewürz benutzt wird, sind keine negativen Auswirkungen festgestellt worden. Auch Fenchel war vor einigen Jahren in den Schlagzeilen aufgrund des enthaltenen Methycharvicol. Hier ist auch die Einzelsubstand gesundheitsgefährdend (in diesem Fall sogar krebserregend). Jedoch wurde später wissenschaftlich bewiesen, dass dieses Methycharvicol ("Estragol") seine schädliche Wirkung im Fenchel nicht entwickelt, d.h. im Zusammenhang mit den anderen enthaltenen Wirkstoffen keine negativen Auswirkungen auf den Menschen hat. Fenchel ist absolut unbedenklich. Deshalb liegt auch bei Zimt die Vermutung nahe, dass man von der Wirkung einer enthaltenen Einzelsubstanz nicht auf die Wirkung des gesamten Gewürzes schlussfolgern kann.
Wenn Zimt in großen Mengen und an Kinder abgegeben wird, können Sie auch zum Ceylon-Zimt (Cinnamomum zeylanicum) aus Sri Lanka, den Edora auch im Programm hat.
Folgende Zimtsorten führen wir in unserem Sortiment: - Zimt in der Prima-Qualität, hergestellt aus Cassia Vera AA-Zimtstangen (Pedang-Zimt = Burma-Zimt [Cinnamonum burmannii]), Cumaringehalt ca. 0,3% - Zimt Ceylon Canehl [Cinnamonum zeylanicoum] aus Sri Lanka. Cumaringehalt unterhalb Nachweisgrenze
Anm.: Die Versorgung mit Ceylonzimt ist nicht immer gegeben, da in den letzten 2 Jahren kaum Partien auf dem europäischen Markt waren, die den EU-Richtlinien und den strengen Edora-Grenzwerten entsprachen. Entweder war in der Ware Schwefeldixoid nachweisbar oder die mikrobiologischen Werte entsprachen nicht den Edora-Vorgaben. Deshalb kann es sein, dass der Ceylonzimt kurzzeitig ausverkauft ist.
Weitere Infos über das Thema finden Sie auf der Homepage von Ökotest: www.oeko-test.de/cgi/nm/nm.cgi?doc=akt-201006-cumarin sowie beim Gewürzverband: www.gewuerzindustrie.de/presse/index.htm Kritische Stimmen bezüglich der "Panikmache" des BfR gibt es auch, (z. B. unter http://helloarticle.com/de/krieg-der-zimtsterne-ist-das-gewuerz-zimt-doch-unschaedlich-r1894.htm)vor allem von Sven-David Müller-Nothmann, der durch seine Bücher "Zimt gegen Zucker" bekannt wurde.
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