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Häufig gestellte Fragen

Hier finden Sie einige wichtige und interessante Informationen über Gewürze.
Weitere "FAQs" finden Sie über den entsprechenden Link in der Fußzeile.

Untersuchungen der Gewürze

Bei EDORA werden selbstverständlich alle Rohstoffe intensiver Prüfungen unterzogen.

Dazu zählen:

- sensorische und optische Kontrollen (makroskopisch/mikroskopisch)

- mikrobiologische Untersuchungen (Edora interne Grenzwerte deutlich unter Richtwerten der DGHM*)

- Analysen auf über 150 Org. Chlor-, Phosphor- und Stickstoffpestizide, Pyrethroide, Synergisten und andere Umweltkontaminanten

- chemische Analyse auf Schwermetalle und Schimmelpilzgifte (Aflatoxine, Ochratoxin A)

*DGHM: Deutsche Gesellschaft für Hygiene und Mikrobiologie

Weiterhin analysiert EDORA auch schädlichen Substanzen, für die der Gesetzgeber noch keine Grenzwert festgelegt hat (z.B. Ochratoxin A) oder deren Wirkungen noch nicht feststehen (z. B. Acrylamid, siehe letzter Absatz).

Weiterhin werden artikelspezifische Untersuchungen durchgeführt, z. B. bei Sternanis die Abwesenheit von Shikimifrüchten, dem giftigen japanischer Sternanis. Hierfür wird die Ware auf das Vorhandensein von Anisatin untersucht.


Tierische Bestandteile

Können EDORA-Produkte tierische Bestandteile enthalten?

Diese Frage ist nicht mehr ganz aktuell, sollte aber dennoch beantwortet werden: NEIN!

Generell dürfen Gewürze, Gewürzmischungen, Kräutermischungen keine anderen Bestandteile neben Gewürze beinhalten (siehe Leitsätze für Gewürze unten).

Bei Gewürzzubereitungen, Gewürzsalzen, etc. sind weitere Inhaltsstoffe erlaubt, die jedoch in der Zutatenliste deklariert sein müssen. Wir garantieren, dass in keinem EDORA-Produkt Zutaten tierischer Herkunft enthalten sind.


Milchzucker (Laktose)

Kann Laktose (Milchzucker) in EDORA Produkten enthalten sein?

Manche Menschen leiden an einer Milchzuckerunverträglichkeit (Laktoseintoleranz).
Laktose wird bei EDORA nicht verarbeitet. Deshalb ist auch eine Kreuzkontamination nicht möglich. Auch bei den in manchen Gewürzzubereitungen enthaltene gekörnte Brühe ist laut Hersteller (namhafter Suppenhersteller) laktosefrei. Hier könnten jedoch durch Kreuzvermischung (an den Produktionsmaschinen anhaftender Reststaub aus einer vorher verarbeitenden Charge) Spuren von Laktose enthalten sein. Da jedoch die Würzmittel im allgemeinen weniger als 5 % der Mischungen ausmachen, handelt es sich somit nur um minimalste Spuren, die theoretisch enthalten sein können.

FAZIT: EDORA- Gewürze und -Gewürzmischungen sind 100% laktosefrei, in EDORA-Gewürzzubereitungen und -Gewürzsalzen sind gemäß Rezeptur laktosefrei*.
Bei EDORA wird übrigens im gesamten Betrieb keine Lactose verarbeitet, sodass es auch nicht zu Kreuzvermischung kommen kann.

*(Ausnahme: Fremdprodukt "Fleischzartmacher", wird nicht bei Edora produziert)



Gluten (Weizenkleber)

Kann Gluten (Prolamin, Klebereiweiß der Getreidesorten Weizen, Roggen, Gerste, Hafer) in EDORA Produkten enthalten sein?

Laut der Deutschen Zöliakie-Gesellschaft e.V.(www.dzg-online.de) gelten reine Gewürze (und Mischungen aus diesen = "Gewürzmischungen") als glutenfrei.

Gewürzzubereitungen, Würzen, Gewürzpräparate oder Gewürzsalze können Gluten als Hilfsstoff wie z.B. Trägerstoff, Trennmittel etc. enthalten; diese müssen wenn sie glutenhaltig sind deklariert werden. [Gewürze, Gewürzzubereitungen, Würzen etc. haben eine Haltbarkeit von mehreren Jahren, daher ist es möglich, dass sich noch Produkten mit "alter" Deklaration im Handel sind.]

Die von EDORA verwendeten Zutaten sind jedoch alle gemäß Rezeptur glutenfrei, bis auf folgende Ausnahmen:
EDORA Bäckerweckmehl und EDORA Panierfix (fix&fertig gewürztes Paniermehl) enthalten Paniermehl aus gemahlenen Brötchen.

Bei der Produktion wird darauf geachtet, dass eine Kreuzvermischung so gut wie möglich ausgeschlossen wird.


Genmanipulation

Können Gewürze auch "genmanipuliert" sein?

Auch Gewürzpflanzen könnten mit Hilfe der Gentechnik verändert werden. Da dies in Deutschland und in vielen anderen Ländern bei den Verbrauchern (zurecht) umstritten ist, lässt sich EDORA von allen Saatgut- und Rohstoff-Lieferanten glaubhaft bestätigen, dass die Pflanzen nur aufgrund "natürlicher Züchtung" optimiert wurden, jedoch nicht mit Hilfe der Gentechnik.


Bestahlung

Sind EDORA-Gewürze bestrahlt?

NEIN
, obwohl es auch in Deutschland mittlerweile erlaubt ist.
Bestrahlte Gewürze müssen jedoch als solche deutlich gekennzeichnet sein.

Mit Hilfe ionisierenden oder energiereichen Strahlen wie Röntgen-, Elektronen- und Gammastrahlen können Mikroorganismen abgetötet werden. Jedoch gibt es sinnvollere Alternativen: Durch erhöhte Sorgfalt und verbesserte hygienische Bedingungen beim Anbau lassen sich deutlich geringere Keimzahlen bei den Rohprodukten erreichen. Und durch moderne Reinigungs- und Produktionsmethoden, integriert in ein modernes Qualitätsmanagment, HACCP-System und eine Gute Herstellpraxis lassen sich anschließende Querkontaminationen und andere Gefahren vermeiden. EDORA Gewürze haben somit in der Regel Keimzahlen, die max. 1/100 des Warnwertes, das entspricht 1/10 des Richtwertes, der DGHM (Deutsche Gesellschaft für Hygiene und Mikrobiologie) betragen, meist jedoch deutlich darunter.
Gewürze, die in der Lebensmittelindustrie für leicht verderbliche Lebensmitteln eingesetzt werden, können dann mit unbedenklicher Dampfentkeimung keimreduzierend behandelt werden.

Nach unserem Wissenstand werden auch von den Mitbewerbern im deutschen Einzelhandel keine bestrahlten Gewürze angeboten.


Acrylamid

Acrylamid (nur relevant für Artikel "Röstzwiebel")

Acrylamid ist ein Stoff, der beim Erhitzen (Backen, Braten, Rösten, Frittieren, Grillen über 180°C) von kohlenhydratreichen Lebensmitteln, wie z.B. Kartoffeln und Getreide gebildet wird. Weder der genaue Entstehungsweg noch dessen toxische Wirkung auf den Menschen sind noch nicht ausreichend wissenschaftlich geklärt. Bei EDORA kommt als einziges kritische Produkt Röstzwiebeln in Frage. Die Analyse im Nov. 2002 ergab einen Wert von 180µg/kg. Das Produkt wird jedoch jetzt mit einer Temperatur unter 180°C frittiert, um die Werte noch geringer zu halten.

Tipp für die Vermeidung von Acrylamid beim Kochen:
Bei Zubereitung von Pommes-Frites im Ofen wird empfohlen, nicht mit Umluft zu heizen und auch die Temperatur auf max. 180°C zu beschränken.


Haben Sie weitere Fragen?

Dann nehmen Sie bitte direkt mit uns Kontakt auf.

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