| Häufig gestellte Fragen, hier sind die Antworten
Bei EDORA werden
selbstverständlich alle Rohstoffe intensiver Prüfungen unterzogen. Dazu
zählen:
- sensorische und
optische Kontrollen (makroskopisch/mikroskopisch)
- mikrobiologische
Untersuchungen (Grenzwerte dabei 1/10 unter Richtwerten der DGHM*)
- chemische
Analysen auf über 140 Org. Chlor-, Phosphor- und Stickstoffpestizide,
Pyrethroide und andere Umweltkontaminanten
- chemische
Analyse auf Schwermetalle
- Schimmelpilzgifte
(Aflatoxine) (Akzeptanzwert bei EDORA: nicht nachweisbar!)
*RHmV:
Rückstandshöchstmengenverordnung, DGHM: Deutsche Gesellschaft für
Hygiene und Mikrobiologie
Weiterhin
analysiert EDORA auch schädlichen Substanzen, für die der Gesetzgeber
noch keine Grenzwert festgelegt hat (z.B. Ochratoxin A) oder deren Wirkungen
noch nicht feststehen (z. B. Acrylamid, siehe letzter Absatz).
Können EDORA-Produkte tierische Bestandteile
enthalten?
Diese Frage ist
nicht mehr ganz aktuell, sollte aber dennoch beantwortet werden: NEIN!
Generell dürfen
Gewürze, Gewürzmischungen, Kräutermischungen keine anderen Bestandteile
neben Gewürze beinhalten (siehe Leitsätze für Gewürze unten).
Bei Gewürzzubereitungen, Gewürzsalzen, etc. sind weitere Inhaltsstoffe
erlaubt, die jedoch in der Zutatenliste deklariert sein müssen. Wir
garantieren, dass in keinem EDORA-Produkt Zutaten tierischer Herkunft
enthalten sind.
Kann
Laktose (Milchzucker) in EDORA Produkten enthalten sein?
Manche Menschen
leiden an einer Milchzuckerunverträglichkeit (Laktoseintoleranz, siehe
auch Homepage http://milchzucker.de.tt/).
Laktose wird bei EDORA nicht verarbeitet. Deshalb ist auch eine
Kreuzkontamination nicht möglich. Auch bei den in manchen
Gewürzzubereitungen enthaltene Würzmittel ist laut Hersteller (namhafter
Suppenhersteller) laktosefrei. Hier könnten jedoch durch Querkontamination (an den
Produktionsmaschinen anhaftender Reststaub aus einer vorher verarbeitenden
Charge) Spuren von Laktose enthalten sein. Da jedoch die Würzmittel im
allgemeinen weniger als 5 % der Mischungen ausmachen, handelt es sich
somit nur um minimalste Spuren, die theoretisch enthalten sein
können.
FAZIT: EDORA- Gewürze und -Gewürzmischungen sind generell 100%
laktosefrei, in EDORA-Gewürzzubereitungen und -Gewürzsalzen könnten
theoretisch geringste Spuren enthalten sein. Bei EDORA wird übrigens
im gesamten Betrieb keine Lactose verarbeitet, sodass es auch nicht zu
Kreuzvermischung kommen kann.
Kann
Gluten (Prolamin, Klebereiweiß der Getreidesorten Weizen, Roggen,
Gerste, Hafer) in EDORA Produkten enthalten sein?
Laut der Deutschen
Zöliakie-Gesellschaft e.V.(www.dzg-online.de)
gelten Gewürze als glutenfrei. Auch hier besteht nur die Möglichkeit,
dass Gluten durch Zusatzstoffe in eine Gewürzzubereitung und
Gewürzsalzen enthalten sein kann, auch wenn Mehlprodukte im
Zutatenverzeichnis nicht deklariert sind (z.B. in Würzmittel enthaltenen
Bindemittel aus Stärke). Die von EDORA verwendeten Zutaten sind jedoch
alle glutenfrei, bis auf folgende Ausnahmen:
EDORA Bäckerweckmehl und EDORA Panierfix
(fix&fertig gewürztes Paniermehl) enthalten Paniermehl aus gemahlenen
Brötchen.
Können Gewürze
auch "genmanipuliert" sein?
Auch Gewürzpflanzen
könnten mit Hilfe der Gentechnik verändert werden. Da dies in
Deutschland und in vielen anderen Ländern bei den Verbrauchern (zurecht) umstritten
ist, lässt sich EDORA von allen Saatgut- und Rohstoff-Lieferanten
glaubhaft bestätigen, dass die Pflanzen nur aufgrund "natürlicher
Züchtung" optimiert wurden, jedoch nicht mit Hilfe der Gentechnik.
Sind EDORA-Gewürze
bestrahlt?
NEIN, obwohl es
auch in Deutschland mittlerweile erlaubt ist. Bestrahlte Gewürze müssen
jedoch als solche deutlich gekennzeichnet sein.
Mit Hilfe ionisierenden oder energiereichen
Strahlen wie Röntgen-, Elektronen- und Gammastrahlen können
Mikroorganismen abgetötet werden. Jedoch gibt es sinnvollere
Alternativen: Durch erhöhte Sorgfalt und verbesserte hygienische
Bedingungen beim Anbau lassen sich deutlich geringere Keimzahlen bei
den Rohprodukten erreichen. Und durch moderne Reinigungs- und
Produktionsmethoden, integriert in ein modernes Qualitätsmanagment,
HACCP-System und eine Gute Herstellpraxis lassen sich anschließende
Querkontaminationen und andere Gefahren vermeiden. EDORA Gewürze haben
somit in der Regel Keimzahlen, die max. 1/100 des Warnwertes, das
entspricht 1/10 des Richtwertes, der DGHM (Deutsche Gesellschaft für
Hygiene und Mikrobiologie) betragen, meist jedoch deutlich darunter.
Gewürze, die in der
Lebensmittelindustrie für leicht verderbliche Lebensmitteln eingesetzt
werden, können dann mit unbedenklicher Dampfentkeimung keimreduzierend
behandelt werden.
Acrylamid
Acrylamid ist ein
Stoff, der beim Erhitzen (Backen, Braten, Rösten, Frittieren, Grillen
über 180°C) von kohlenhydratreichen Lebensmitteln, wie z.B. Kartoffeln
und Getreide gebildet wird. Weder der genaue Entstehungsweg noch dessen
toxische Wirkung auf den Menschen sind noch nicht ausreichend
wissenschaftlich geklärt. Bei EDORA kommt als einziges kritische Produkt Röstzwiebeln
in Frage. Die Analyse im Nov. 2002 ergab einen Wert von 180µg/kg. Das Produkt wird jedoch
jetzt mit einer
Temperatur unter 180°C frittiert, um die Werte noch geringer zu halten.
Tipp für die Vermeidung von Acrylamid beim Kochen:
Bei Zubereitung von Pommes-Frites im Ofen wird empfohlen, nicht mit Umluft
zu heizen und auch die Temperatur auf max. 180°C zu beschränken.
Für weitere Fragen
stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung: info@edora.net
Begriffsbestimmungen
und Herstellungsanforderungen
gemäß der Leitsätze für Gewürze und andere würzende Mittel
-
Gewürze sind Teile (Wurzeln, Wurzelstöcke,
Zwiebeln, Rinden, Blätter, Kräuter, Blüten, Früchte, Samen oder Teile davon) einer
bestimmten Pflanzenart, nicht mehr als technisch notwendig bearbeitet, die wegen ihres
natürlichen Gehaltes an Geschmacks- und Geruchsstoffen als würzende oder
geschmacksgebende Zutaten zu Lebensmitteln bestimmt sind. Pilze werden als Gewürze
angesehen, soweit sie nur wegen ihrer würzende Eigenschaften verwendet werden.
-
Gewürzmischungen sind Mischungen, die
ausschließlich aus Gewürzen bestehen.
-
Gewürzzubereitungen sind Mischungen von einem oder
mehrerer Gewürze mit anderen geschmacksgebenden und/oder geschmacksbeeinflussenden
Zutaten, mit oder ohne technologisch wirksamen Stoffen; sie können bis zu 5 % Kochsalz
ohne Kenntlichmachung enthalten. Gewürzzubereitungen enthalten mindestens 60% Gewürze.
-
Suppengewürz ist eine Mischung aus Gewürzen,
insbesondere aus getrockneten Würz- und Suppenkräutern, und würzenden
Gemüse.
Suppengewürz enthält außer den genannten Bestandteilen keine weiteren Zutaten.
-
Gewürzsalze sind Mischungen von Kochsalz mit einem
oder mehreren Gewürzen und/oder Gewürzzubereitungen und/oder aminosäurehaltigen
Würzen. Sie enthalten mindestens 15% Gewürze (außer Knoblauch) und mehr als 40%
Kochsalz. Das Verhältnis von Kochsalz zu Gewürzen wird so bemessen, dass in der Regel
weder ein Nachsalzen noch ein Nachwürzen mit den dem Gewürzsalz eigenen Gewürzen
erforderlich ist.
-
Curry Pulver (Curry Powder) ist eine Zubereitung
eigener Art aus Kurkuma mit anderen Gewürzen wie Pfeffer, Paprika, Chillies, Ingwer,
Koriander, Kardamom, Nelken, Piment. Es können auch andere Stoffe wie Hülsenfruchtmehl,
Stärke, Dextrose und Kochsalz zugesetzt werden. Der Anteil an Kochsalz beträgt
höchstens 5%, an anderen Stoffen höchstens 10%.
Weiterhin gibt es Präparate mit würzenden
Stoffen, Gewürzaromazubereitungen und Gewürzaromasalze, die hier nicht näher
beschrieben werden sollen.
Ein Grundsatz bei EDORA ist, möglichst viele,
intensiv aromatische Gewürze zu verwenden, um möglichst harmonische und
ergibige Mischungen zu erhalten.
Salz und Geschmacksverstärker werden,
wenn überhaupt, nur in
geringen Mengen eingesetzt. Je nach Belieben kann jeder sich die gewünschte Menge dieser
Zutaten selber beimengen.
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